Wanderung im Odenwald

Die LG-Mitte hatte unter dem Motto

„Wir bauen Festtagspfunde ab“

zu einer Wanderung über den Felsberg, der zum Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald gehört, zum 28.12.2011 eingeladen. Elf Puk- Mitglieder, mit 2, zunächst weißen, später der Wegstrecke farblich angepassten Pulis und 5 schwarze Pulis waren der Einladung gefolgt.

Das mit den „Festtagspfunden“ war natürlich etwas provokativ gemeint, denn jeder weiß, dass Pulibesitzer so in Bewegung sind, das sich keine Pfunde ansammeln können. Lediglich um Gewichtseinheiten von Gramm und Milligramm kann es sich gehandelt haben, wie man auf dem Foto gut sehen kann. Alle Teilnehmer waren gut austrainiert und mit körperlich hervorragenden Voraussetzungen erschienen.

Bei milden, trockenen +4 Grad und reichlich Nebel startete die Gruppe 15 Minuten nach dem vereinbarten Termin. Also  etwa 45 Minuten früher, als man das von Veranstaltungen anderer Landesgruppen her gewöhnt ist. Ja man kam sogar 2 Stunden später, das sei vorweg genommen, ohne sich verlaufen zu haben, pünktlich und mit allen Hunden und ihren Frauchen/Herrchen wieder an.

Gottlob hatten die Gastgeber die Strecke tags zuvor nochmals abgelaufen, denn die Holzfäller hatten Teile der Strecke in Amphibien-Lebensräume verwandelt. Hinzu kommen die „Privatholzer“, die teils mit Autos, teils mit Traktoren nach billigen Holzbrennstoffen Ausschau halten und hierbei die einstigen Wanderwege zerstören. Deshalb wurde kurzfristig der Streckenverlauf etwas umgestaltet und noch eine Alternative eingeplant.

Über einen Höhenweg ging es vorbei am „Riesensarg“ zum oberen Teil des Felsenmeers. Entlang am „Altarstein“ erreichte man, nach knapp einer Stunde, die „Riesensäule“. Hier gab es das 2. Frühstück, rein vegetarisch, zusammengesetzt aus Pflaumen. Allerdings in destilliertem Zustand. Durch den nebligen, sehr mystischen Felsbergwald ging es langsam wieder bergauf bis zum 27m hohen Ohlyturm, dem höchsten Punkt, im vorderen Odenwald (514m).

Von hier ging es steil abwärts in Richtung dem Hotel „Kuralpe-Kreuzhof“. Während bei den Zweibeinern Vorfreude auf die warme Gaststube und das gute Essen aufkam, nutzten die Pulis die letzte Wiese nochmals um ihren Spiel- und Jagdtrieb auszuleben. Entsprechend ruhig ging es später im Nebenzimmer zu, wo auch andere Gäste mit Hunden saßen.

Eine nette Bedienung, vorzügliche Speisen und Getränke, sorgten schnell für gute Stimmung. In Vertretung des verhinderten LG-Betreuers Charly Schneider sprach die Organisatorin Gerda Händschke den Teilnehmern ihren Dank aus. Mit dem Versprechen im späten Frühjahr sich wieder zu treffen verabschiedete man sich am späten Nachmittag.
(Jürgen Händschke)