Wer sind wir


Eigentlich sind wir zwei ganz normale Hundefreunde die sich einen lang ersehnten Wunsch erfüllt haben, nämlich einen eigenen Hund.
Noch lange bevor der richtige Zeitpunkt gekommen war einer Fellnase ein neues Zuhause zu geben, wurde häufig diskutiert, Hündin oder Rüde, die Größe war auch ein wichtiges Kriterium, auf jeden Fall sollte viel „Hund“ drinstecken. Ein Teil dieser Entscheidungen waren schnell gefällt. Es sollte auf jeden Fall eine mittelgroße Hündin werden.
Doch dann: Welpe, oder doch schon Älter, Mischling, Rassehund, mit oder ohne Papiere? Da wurde es doch etwas schwieriger.
Also: Augen auf beim Spazieren gehen, Hundewiesen besuchen und Bücher wälzen,  überlegen, welcher Hund könnte denn am besten zu uns und unserem Leben passen. Denn wenn man sich für ein Tier entscheidet, geht man ja für viele Jahre eine Beziehung ein.

Nicht überall sind ja Hunde erwünscht. Somit kann die Urlaubsplanung sich als schwierig erweisen. Auch im Alltag muss man Zeit für einen Hund einplanen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob man sich für einen Welpen oder schon einen erwachsenen Hund entscheidet. Die täglichen Spaziergänge bei Wind und Wetter, das tägliche Training. Denn weder Hund noch Mensch lernt aus.
Dann die entscheidende Frage: „Sind wir  bereit auf einiges zu verzichten??“
Dieses hatten wir uns ganz genau überlegt und uns entschieden, den Alltag mit einem Hund zu teilen. Und wir haben es bis heute nicht bereut !!

Nach langem hin-und-her hatten wir uns dann doch auf einen Welpen geeinigt, restliche Fragen waren aber immer noch offen.
Wie das Leben manchmal so spielt, sollten wir die Gelegenheit erhalten, einen Puli als Urlaubspflegehund aufzunehmen. Es war Liebe auf den ersten, zweiten und dritten Blick, denn bis zu diesem Zeitpunkt kannten wir diese Rasse nicht. Wir hatten doch eher „so die gängigen“ Rassen im Kopf. Aber ab diesem Zeitpunkt war es um uns geschehen. Sofort stand die Entscheidung fest: Unser erster Hund sollte ein Puli werden.

Züchter finden:

Dadurch, dass unser Pflegehund ein Puli-Klubmitglied ist, lag es nahe, im PuK zu schauen was die Wurfplanung so hergibt, und in diesem Jahr waren tatsächlich einige Würfe angekündigt.
Also fix Züchter angeschrieben und im Vorfeld einen Termin vereinbart, denn uns war es wichtig, die Menschen und Ihre Pulis im Vorfeld kennenzulernen.
Doch es sollte sich als schwieriger erweisen, einem Puli ein neues Zuhause zu schenken, als gedacht.
Bei einem Züchter waren schon drei Anfragen und wir demnach erst an Stelle 4.
Alle Interessenten wollten Hündinen haben, also standen die Chancen sehr schlecht. Bei zwei anderen Züchtern hatte es mit der Wurfplanung nicht so geklappt, wie sie es sich gewünscht hatten. Es gab keine Welpen.
Doch der Wunsch nach einem Puli war so groß, dass die Diskussion, ob vielleicht doch ein Rüde bei uns einziehen sollte, erneut entflammte.
Bevor wir uns einigen konnten, gab es das „Wunder von Krambambulis“ - 6 Mädels  -  es sollte wohl so sein!!
Wir erinnern uns nur zu gern an den Tag als der Anruf von Familie Richter kam: „Sechs Welpen und sechs Mädchen: Gute Chancen für Euch!“  Wir waren hin und weg - dann die ersten Fotos und die erste Beschreibung der Welpen
„Bubbly Bandit hing etwa 20 Minuten mit der Nabelschnur an der Plazenta fest, die sich nicht von Mascha lösen wollte. Was den kleinen Banditen nicht daran hinderte, sich schon mal an der nächstliegenden Zitze zu bedienen“ (Zitat: Claudia Richter)
Diese zwei Sätze hatten es uns so angetan, dass wir uns schon heimlich in diesen kleinen Banditen verliebt hatten. Aber auch weiterhin waren wir an vierter Stelle und mussten abwarten wie sich die anderen Interessenten entscheiden würden. Wir haben die 6 Schönheiten gerade zum richtigen Zeitpunkt zum ersten mal besucht, als sich die Äuglein gerade geöffnet hatten.


http://krambambulis.files.wordpress.com/2011/06/bubblybandit.jpg


Bubbly kurz nach der Geburt (Quelle Bilder: Claudia Richter)


Ab jetzt begann das Kennenlernen. Genauso wie wir uns im Vorfeld die Zuchtstätten anschauen wollten, um Menschen und ihre Pulis kennenzulernen, genauso wichtig war es für die Züchterin uns kennenzulernen. Denn es ist nicht einfach, den richtigen Puli zu den richtigen Interessenten zu vermitteln. So unterschiedlich wie Menschengeschwister hinsichtlich Temperament, Neugier, Mut etc. sein können so unterschiedlich waren auch die Mädels aus Krambambulis B-Wurf !
Nach weiteren Besuchen und gegenseitigem Kennenlernen sollten wir auch dieses Mal Glück haben. Krambambulis Bubbly Bandit konnte bei uns einziehen.



Bubbly auf großer Fahrt ca. 500km bis zum neuen Zuhause, alles ohne Probleme, kein Weinen, kein Meckern, mit viel Schmusen und kleinen Pausen.
Auf diesem Wege möchten wir uns bei Claudia Richter für diesen tollen Hund bedanken, und hoffen, nun mit Bubbly Bandit auch einen kleinen Beitrag zum Erhalt dieser tollen Rasse leisten zu können!
Also: Rein in den Puli-Klub, Gesundheitsuntersuchungen machen lassen (HD: A, PL:frei, Augen: frei), Farbgenetik bestimmen lassen (E/e, AY / AY, Ky / Ky), Ausstellungen besuchen, gute Bewertungen sammeln, Bubbly „kören lassen“.
Am 8.9.2013 gab es dann die Zuchtzulassung unseres Verbandes.



Zwischendurch (2012) kam dann unser zweites Pulimädchen ins Haus, denn: ein Puli ist kein Puli und schließlich brauchte jeder von uns einen Hund neben sich. Damit kam Ciroka von St. Stephans Corner oder kurz Chili ins Haus.
Zu unserer Österreichischen Prinzessin das turbulente Puzta-Mädchen Chili.

Kontakt: Ingrid und Axel Tubbe        
tubbe@kabelmail.de
                                                          
Tel: 06725/301219

 

nach oben