Die Geschichte vom kleinen Gespenst

Hallo ihr Lieben!

Sagt mal ihr Pulis da draußen, was macht ihr wenn ihr eine Pfütze seht. Am besten eine die noch ein bisschen schlammig ist, also so ein richtig schönes Mockeloch, wie meine Menschin sagt?

Bei mir läuft das so: Pfütze gerochen, gesehen und ab die Post hinein! Splish splash Pfützenspaß!

Das gilt aber nur für Pfützen die tief genug sind. Es gibt aber auch solche die nur son bisschen Pfütze sind, so halb Bein tief. Was macht ihr dann? Ich checke kurz ob meine Menschin mich beobachtet und dann lege ich mich einfach rein – herrlich. Vor allen Dingen herrlich das Gesicht meiner Menschin.

Ist aber auch egal ob sie gerade wegguckt oder mich direkt anguckt, wenn ich noch stehe. Bevor sie ein Nein brüllen kann lasse ich mich gaaaanz genüsslich in die Pfütze fallen und gucke sie frech an. Blickkontakt muss ich halten, denn dann fängt meine Menschin an zu grinsen und wir haben beide unseren Spaß. Ich weiß zwar nicht so ganz was ihr Spaß bei der ganzen Geschichte ist, aber ich freue mich, dass ich sie mal wieder reingelegt habe (nicht in die Pfütze, denn in die habe ich mich reingelegt).

Ich bin aber auch eine echt tolle Pfützenfinderin. Da ist es wochenlang trocken, kein Regen, im Wald staubt es, und auf einmal komme ich rabenschwarz aus dem Gebüsch. Pfütze gefunden! Menschin staunt. Ach Leute das Leben ist schön.

Liebe Grüße und immer eine tolle Pfütze für euch (so ihr denn welche mögt)

Euer kleines Gespenst

PS: Richtig gut kommt auch an, wenn in der Nähe der Pfütze schöner Sand ist, panieren kommt auch immer gut bei meiner Menschin. Na und was macht man nicht alles um unsere Menschen glücklich zu machen. Tschüss

2 Kommentare

  1. Hanna von Kunhardt

    Hallo liebes weiß -braun gedüngtes Gespenst.
    Ich heiße Leopold, wenn ich etwas angestellt habe, ansonsten rufen meine Untertanen mich Poldi, bin ein waschechter Ire, gepaart mit meiner geduldigen Familie., die aus der Steiermark und aus Sigmaringen kommen. Gott sei Dank brauche ich auf keine Kinder mehr aufpassen, dass wäre wohl zuviel des Guten. Als Einzelhund, der ich wohl seit 2 Jahren bin, fühle ich mich hier als kleiner Prinz.-
    Ich passe auf, dass im Haus und Garten alles seine Richtigkeit hat, die Personen , die vorbei an unserem Haus gehen, werden stets erfolgreich begrüßt und unmissverständlich aufgeklärt, dass ich hier wache.
    Du erzählst von den Pfützen und Bächleins, die dich beglücken. Leider bin ich genau das Gegenteil von dir. Jede Pfütze weiche ich aus freien Stücken, mit einem weiten Radius aus. Wenn wir beide an die Nordsee fahren, nach St. Peter Ording, freue ich mich riesig über die Weite, den hellen Sand und mach Pruzelbäume vor lauter Lust und Freude.- Das Wasser, dass den Sand küsst, interessiert mich überhaupt nicht. Zum Leidwesen meines Frauchens. Wasser igitt ist ja nass, klebt an meinen behaarten Beinen. Wenn ich mal gnädig zu ihr bin, dann wage ich mich bis zum Bäuchlein in das Wasser, aber dann hört meine liebe auf fürs Frauerl. auf. Ehren Wort.!
    Warum ich dir von mir erst heute erzähle, ganz einfach, sie hatte mir deine lustige Erzählung vom Wasser vorgelesen, dich als ein Vorbild genommen und meinte sogar:” Poldi, das Wasser, wenn auch nur ein Pfützchen- bringt Freude auf! ” ” Aber doch nicht bei mir.”
    Dein Leopold

  2. Hanna von Kunhardt

    Herzliche Grüße aus dem Norden

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